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- 29.9.2009: Kurswechsel nach Wahlen?
- 26.9.2009: Betrug zu Lasten der Versicherten
- 3.9.2009: Privatkliniken auf der Überholspur?
- 19.8.2009: Gesunheitsfond nicht ausreichend!
- 18.8.2009: Warum in die Ferne schweifen...?!
- 8.6.2009: Medical Wellness als Chance
- 28.4.2009: Jahrbuch Healthcare Marketing 2009 erschienen!
- 3.4.2009: Da Vinci unterstützt Ärzte in Hamburg
- 29.1.2009: Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
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Archive für August 2009
Gesunheitsfond nicht ausreichend!
19.8.2009 von theunissen.
Jetzt ist es soweit: laut einem aktuellen Bericht der FAZ erhebt zum ersten Mal seit die Gesundheitsreform zu Beginn des Jahres in Kraft getreten ist, eine Krankenkasse von ihren Versicherten einen Zusatzbeitrag. Der Grund hierfür sei, dass das Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreiche.
Konkret soll es die Versicherten der Gemeinsamen Betriebskrankenkasse Köln (GBK) treffen: rückwirkend zum 01. Juli wird ein monatlicher Zusatzbeitrag von acht Euro fällig. Wann die Maßnahme wieder zurückgenommen wird, steht noch nicht fest.
Laut GBK geriet die Krankenkasse durch zwei Bluter-Erkrankungen in den Jahren 2005 und 2006 in finanzielle Schwierigkeiten. Rettung verspricht der Zusatzbeitrag.
Nun stellt sich sicher die ein oder andere Krankenkasse die Frage, ob es nicht ebenfalls sinnvoll sei, einen Zusatzbeitrag einzuführen. Denn einen Vorteil verspricht das Vorgehen der GBK für die anderen Anbieter auf jeden Fall: der Platz des Ersten, der eine unliebsame Entscheidung trifft, ist bereits vergeben.
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Warum in die Ferne schweifen…?!
18.8.2009 von theunissen.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah. Das scheinen laut einer aktuellen Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg viele deutsche Kliniken zu denken, wenn es darum geht, Patienten aus anderen Ländern zu gewinnen. Denn bereits 2007 wies die Hochschule nach, dass das Internet für ausländische Patienten am wichtigsten ist, wenn es darum geht, sich über eine Klinik und ihre Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Dennoch schnitten die Online-Auftritte deutscher Kliniken im internationalen Vergleich eher schlecht ab.
Problematisch laut Studie ist vor allem die Usability. In den meisten Fällen existierte weder eine internationale Domain noch ein spezieller Bereich für ausländische User. Ein Drittel der Seiten konnte nicht einmal in englischer Sprache betrachtet werden. Aber auch inhaltliche Informationen wie Zahlungsmodalitäten etc. fehlen häufig ganz. Interaktive Elemente wie Online-Terminierungen etc. ebenfalls.
Asiatische Kliniken schlossen die Studie mit deutlich besseren Ergebnissen ab und haben so bessere Chancen, ausländische Patienten für sich zu gewinnen, während die deutschen Kliniken anscheinend wenig Interesse an dieser Patientengruppe aufweisen. Statt hier Verbesserunspotenzial im Marketing zu sehen, fällt der Blick kaum über den eigenen Tellerrand. Chancen müssen eben auch erkannt werden!
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