Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Blog Zukunft Krankenhaus für Januar, 2009.
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- 29.9.2009: Kurswechsel nach Wahlen?
- 26.9.2009: Betrug zu Lasten der Versicherten
- 3.9.2009: Privatkliniken auf der Überholspur?
- 19.8.2009: Gesunheitsfond nicht ausreichend!
- 18.8.2009: Warum in die Ferne schweifen...?!
- 8.6.2009: Medical Wellness als Chance
- 28.4.2009: Jahrbuch Healthcare Marketing 2009 erschienen!
- 3.4.2009: Da Vinci unterstützt Ärzte in Hamburg
- 29.1.2009: Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
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Archive für Januar 2009
Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
29.1.2009 von theunissen.
Mitte des Monats schloss sich das Dorstener Elisabeth-Krankenhaus dem »Katholischen Klinikum Haltern/Marl/Westerholt« an. Neuer Name der vier Kliniken: »Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord«.
Ziel des Zusammenschlusses ist eine engere Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen der verschiedenen Kliniken. Ab 2010 wird Prof. Dr. Gertrud Haeseler neue Chefärztin der Klinik für »Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie« und ist dann für die Standorte Dorsten, Marl und Westerholt zuständig.
Darüber hinaus werden die EDV-Abteilungen nach Westerholt, die Buchhaltung nach Dorsten und die Personalabteilungen nach Marl verlegt. Um enger mit den Einweisern zusammen zu arbeiten, stellt das Krankenhaus einige medizin-technische Geräte für eigene Untersuchungen zur Verfügung. Schon jetzt sind mehr als dreißig Praxen und medizinische Einrichtungen auf dem Gelände der Kliniken vertreten.
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Krankenhaus für Marketing-Leistung belohnt
29.1.2009 von theunissen.
Bereits seit mehreren Jahren vergibt der Marketing-Club Siegen Unternehmen der Region den Marketing-Award für herausragende Leistungen im Marketing. Bei der Verleihung des Awards gab es in diesem Jahr eine Überraschung: mit dem St. Marien-Krankenhaus Siegen wurde zum ersten Mal kein Wirtschaftsunternehmen, sondern eine Klinik ausgezeichnet.
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Konjunkturpaket entlastet Versicherte!
14.1.2009 von theunissen.
Kaum hat sich der gesetzlich Krankenversicherte damit abgefunden, dass im Zuge der Einführung des Gesundheitsfonds die Beiträge pauschal auf 15,5 % angehoben werden, sind eben diese Beiträge erneut in der öffentlichen Diskussion und in den Medien.
Am Montag, 12. Januar 2009, hat die große Koalition im Zuge eines weiteren Konjunkturpaketes beschlossen, ab dem 1. Juli 2009 den Einheitsbeitrag von 15,5 % auf 14,9 % zu senken. Zuvor muss das Paket allerdings noch durch Bundestag und Bundesrat.
Natürlich sind es vor allem die gesetzliche Versicherten, die die Regelung begrüßen. Allerdings wird die Entlastung um 0,6 % mit je 0,3 % gleichmäßig auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt. Nach der Erhöhung im Januar werden daher viele Versicherte die Senkung kaum zur Kenntnis nehmen.
Auch aus anderen Richtungen wurde (wie immer) Kritik laut. So befürchten die privaten Krankenversicherer eine massive Wettbewerbsverzerrung durch die »Bevorzugung« der gesetzlichen Krankenkassen.
Um die entstandene Differenz zu überbrücken, zahlt der Staat 2009 rund 3 Milliarden Euro Steuergelder zusätzlich in den Gesundheitsfonds, 2010 6 Milliarden Euro. Außer einem evtl. vorhandenenen Wettbewerbsvorteil gegenüber den privaten Versichereren steht den gesetzlichen Versicherungen daher kein Euro mehr oder weniger zur Verfügung. Grund genug für diese Versicherungen, sich erneut über die zu geringen Gelder zu beklagen.
Die SPD hingegen war ursprünglich der Meinung, dass Besserverdienern von dem Konjunkturpaket weniger profitieren sollten. Sie erhielten nur Vergünstigungen, die sie nicht wirklich benötigen und die wahrscheinlich auf das Sparkonto wandern würden. Schlechter verdienende Bürger hingegen würden die Vergünstigungen in den Konsum stecken und somit wirklich etwas für die Konjunktur tun. Auch in Bezug auf die Krankenkassenbeiträge wird kein Unterschied zwischen den Einkommengruppen gemacht.
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