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- 7.10.2009: Gesundheitsfonds weiter unter Druck
- 29.9.2009: Kurswechsel nach Wahlen?
- 26.9.2009: Betrug zu Lasten der Versicherten
- 3.9.2009: Privatkliniken auf der Überholspur?
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- 28.4.2009: Jahrbuch Healthcare Marketing 2009 erschienen!
- 3.4.2009: Da Vinci unterstützt Ärzte in Hamburg
- 29.1.2009: Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
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Aus Fehlern lernen
Auf dem Weg in Richtung »Zukunft Krankenhaus« sind es häufig die kleinen Schritte, die die Kliniken nach vorne bringen. Das hat auch das »Aktionsbündnis Patientensicherheit« erkannt. Das Bündnis setzt sich aus Vertretern der Gesundheitsberufe, der Verbände und der Patientenorganisationen zusammen. Gemeinsames Ziel: eine Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Konkret sollen Methoden, die die Sicherheit der Patienten im Krankenhaus erhöhen, entwickelt und verbreitet werden.
Wer daran zweifelt, dass Patienten auch in Krankenhäusern verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind, sollte sich die Fakten näher ansehen. Bis zu 100.000 Menschen sterben nach Berechnungen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hierzulande jährlich an Infektionen, die sie sich bei einer Behandlung im Krankenhaus zugezogen haben (Tagesschau am 21.04.2008).
Knapp 15 Prozent aller Infektionen auf Intensivstationen sind beispielsweise auf mangelnde Hygiene im Krankenhaus zurückzuführen, erläuterte der Charité-Krankenhaushygieniker Henning Rüden. Während es sich bei den übrigen 85 Prozent um Ansteckungungen aus dem Körper des Patienten handle (reagiert empfindlicher auf Keime als ein gesunder Mensch), könnten diese 15 Prozent mit der richtigen Hygiene vermieden werden (http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/85838/index.html).
Aber wie? Das Aktionsbündnis gibt hier Handlungsempfehlungen. So würde zum Beispiel ein vermehrtes Waschen der Hände die Hygiene im Krankenhaus erhöhen. Eine kleiner Aufwand, der für die Patienten von entscheidender Bedeutung sein kann. Und jeder Vorteil für den Patienten kann zu einem wichtigen Überlebensfaktor für Kliniken werden.