Sie befinden sich aktuell in den Blog Zukunft Krankenhaus Blog-Archiven für den folgenden Tag 11.9.2008.
- Allgemein (44)
- Kommunikation (1)
- Marketing (9)
- Politik (10)
- Produktpolitik (2)
- 7.10.2009: Gesundheitsfonds weiter unter Druck
- 29.9.2009: Kurswechsel nach Wahlen?
- 26.9.2009: Betrug zu Lasten der Versicherten
- 3.9.2009: Privatkliniken auf der Überholspur?
- 19.8.2009: Gesunheitsfond nicht ausreichend!
- 18.8.2009: Warum in die Ferne schweifen...?!
- 8.6.2009: Medical Wellness als Chance
- 28.4.2009: Jahrbuch Healthcare Marketing 2009 erschienen!
- 3.4.2009: Da Vinci unterstützt Ärzte in Hamburg
- 29.1.2009: Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
Weitere Informationen
Archive für 11.9.2008
Krankenhaus bietet Fitness
11.9.2008 von theunissen.
Wie es im Bereich Krankenhaus auch gehen kann, will das Städtische Krankenhaus Nettetal beweisen: in Zeiten, in denen immer mehr Kliniken schließen müssen, baut dieses Krankenhaus einen komplett neuen Physiotherapie-Komplex.
Zwar steht fest, dass die medizinische Betreuung immer noch im Mittelpunkt der Bemühungen steht, gleichzeitig sollen aber auch Nachsorgepatienten und Menschen mit Beschwerden, bei denen die Kasse die entstehenden Kosten nicht mehr deckt, angesprochen werden. Das heißt im Klartext, dass die Patienten auch dann noch an das Krankenhaus gebunden werden sollen, wenn die eigentliche Behandlung bereits abgeschlossen ist.
Auch in der Vergangenheit konnten Sportbegeisterte weiter in der Klinik trainieren. Ganz wie bei einem Fitnessstudio wurden 10er-Karten verkauft und der Patient, oder nun besser der Kunde, trainerte selbstständig an den Geräten. Nun sollen sich die Kunden durch langfristige Verträge an die Klinik binden.
Für die Klinik selbst bedeutet dieses Vorgehen einen Imagewandel: von einer Einrichtung, die nur im Falle akuter Beschwerden in Anspruch genommen wird, hin zu einer Art »Fitnesstudio«, das über das ganze Jahr hinweg Teil des Alltags der Patienten ist. Auf diese Weise scheint die Klinik nicht mehr automatisch mit gesundheitlichen Ausnahmesituationen in Verbindung, sondern als Teil des Lebens wie der Fußballverein oder der Kegelclub gesehen zu werden.
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »