Information als Weg zur Zukunftssicherung

Erst gestern wurde eine Studie der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zum Thema »Kinder im Krankenhaus« veröffentlicht. Die Ergebnis sind interessant - vor allem in Hinblick auf die Zukunftssicherung der verschiedenen Kliniken.

Qualitativ, also in Hinblick auf die Versorgung der kleinen Patienten, gab es keine Beanstandungen. Allerdings wurde die Einbindung und Information der Eltern von diesen stark kritisiert. Laut Studie sind »zwischen 26 und 69 Prozent der Eltern völlig unzufrieden mit der Informationsvermittlung des Krankenhauses und fühlen sich in keiner Weise in den Entscheidungsprozess eingebunden.«

In Zeiten, in denen Patienten und ihre Angehörige durchaus als Kunden der Kliniken bezeichnet werden müssen, ein alarmierendes Ergebnis. Schließlich setzt sich Kundenzufriedenheit in diesem Fall nicht nur aus der rein medizinischen Versorgung zusammen. Auch kommunikative Aspekte dürfen nicht vernachlässigt werden, damit Kinder und Eltern von ihren Ängsten befreit werden und sich gut versorgt fühlen.

Und gerade diese mangelnde Kommunikation und Information lässt sich relativ einfach beheben. Eine Klinik, die sich das Bedürfnis der Eltern nach mehr Information zu Herzen nimmt und dadurch die Zufriedenheit der Kunden erheblich vergrößert, hat vielleicht den entscheidenen Mehrwert in Bezug auf die Konkurrenz erzielt und einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit getan.

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