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- 7.10.2009: Gesundheitsfonds weiter unter Druck
- 29.9.2009: Kurswechsel nach Wahlen?
- 26.9.2009: Betrug zu Lasten der Versicherten
- 3.9.2009: Privatkliniken auf der Überholspur?
- 19.8.2009: Gesunheitsfond nicht ausreichend!
- 18.8.2009: Warum in die Ferne schweifen...?!
- 8.6.2009: Medical Wellness als Chance
- 28.4.2009: Jahrbuch Healthcare Marketing 2009 erschienen!
- 3.4.2009: Da Vinci unterstützt Ärzte in Hamburg
- 29.1.2009: Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
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Erneuter Streik im öffentlichen Dienst
Wenn die Medien von einem erneuten Streik im öffentlichen Dienst berichten, denken viele insgeheim vielleicht »Schon wieder!« Bereits am vergangenen Freitag waren rund 8000 Angestellte kommunaler Krankenhäuser, Stadtverwaltungen und Müllabfuhren in NRW in den Ausstand getreten. In ganz Deutschland beteiligten sich rund 20.000 Angestellte im öffentlichen Dienst an den Warnstreiks.
Wie so häufig geht es um eine Anhebung der Löhne. In diesem Fall fordert die Gewerkschaft Verdi acht Prozent mehr Gehalt. In Bezug auf Kliniken und Pflegeheimen ist die hohe und immer noch wachsende Arbeitsbelastung der Grund für die Forderung. Außerdem gab es bereits seit drei Jahren keine Gehaltserhöhungen mehr, während Lebenshaltungskosten immer stärker steigen. Auf der einen Seite eine nachvollziehbare Argumentation.
Natürlich gibt es auch hier die andere Seite: die Kommunen warnen vor noch stärkeren Verschuldungen, sollten die Gehälter wirklich um acht Prozent angehoben werden. Und die Leidtragenden der Streiks sind in erster Linie die Bürger. Der Bürger ist es letztendlich auch, der die Lohnerhöhung tragen muss.
Da stellt sich die Frage, wer am längeren Hebel sitzt oder besser, den längeren Atem hat.