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- 26.9.2009: Betrug zu Lasten der Versicherten
- 3.9.2009: Privatkliniken auf der Überholspur?
- 19.8.2009: Gesunheitsfond nicht ausreichend!
- 18.8.2009: Warum in die Ferne schweifen...?!
- 8.6.2009: Medical Wellness als Chance
- 28.4.2009: Jahrbuch Healthcare Marketing 2009 erschienen!
- 3.4.2009: Da Vinci unterstützt Ärzte in Hamburg
- 29.1.2009: Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
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Archive für Februar 2008
Erneuter Streik im öffentlichen Dienst
18.2.2008 von theunissen.
Wenn die Medien von einem erneuten Streik im öffentlichen Dienst berichten, denken viele insgeheim vielleicht »Schon wieder!« Bereits am vergangenen Freitag waren rund 8000 Angestellte kommunaler Krankenhäuser, Stadtverwaltungen und Müllabfuhren in NRW in den Ausstand getreten. In ganz Deutschland beteiligten sich rund 20.000 Angestellte im öffentlichen Dienst an den Warnstreiks.
Wie so häufig geht es um eine Anhebung der Löhne. In diesem Fall fordert die Gewerkschaft Verdi acht Prozent mehr Gehalt. In Bezug auf Kliniken und Pflegeheimen ist die hohe und immer noch wachsende Arbeitsbelastung der Grund für die Forderung. Außerdem gab es bereits seit drei Jahren keine Gehaltserhöhungen mehr, während Lebenshaltungskosten immer stärker steigen. Auf der einen Seite eine nachvollziehbare Argumentation.
Natürlich gibt es auch hier die andere Seite: die Kommunen warnen vor noch stärkeren Verschuldungen, sollten die Gehälter wirklich um acht Prozent angehoben werden. Und die Leidtragenden der Streiks sind in erster Linie die Bürger. Der Bürger ist es letztendlich auch, der die Lohnerhöhung tragen muss.
Da stellt sich die Frage, wer am längeren Hebel sitzt oder besser, den längeren Atem hat.
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Lage der Krankenhäuser weiter kritisch
11.2.2008 von theunissen.
Die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG) rechnet für das Jahr 2008 mit einem Finanzloch von 2,2 Mrd. Euro und damit mit weiteren Stellenkürzungen. Dabei beruft sich die Gesellschaft auf eine Expertise des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand zur wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser.
Aus der Expertise ist ersichtlich, dass zum Beispiel Tarifsteigerungen, steigende Energiekosten und Sanierungsabgaben im Jahr 2008 zu einer Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Höhe von bis zu 2,2 Mrd. Euro führen werden. Das entspricht dem notwendigen Betrag für die Finanzierung von 40.000 Klinikärzten oder 66.000 Pflegekräften.
Entlassungen wären die Folge. Das heißt für den Patienten in vielen Fällen: lange Wartezeiten und überlastetetes Personal. Die DKG fordert die Bundesregierung auf, zu einer Lösung dieser Finanzmisere beizutragen. Schließlich würde diese den Krankenhäusern durch die Sanierungsabgabe rund 300 Mio. Euro entziehen. Gleichzeitig fordert Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt höhere Löhne für Schwestern und Pfleger. Kein Wunder also, dass hier viele Klinikmitarbeiter wütend reagieren.
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Hamburger Krankenhaus auf dem Weg in die Zukunft
11.2.2008 von theunissen.
Einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunftssicherung hat das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus in Hamburg zurück gelegt. Bereits im Januar wurde der neue OP eröffnet - einer der modernsten OPs Europas. Neben der hochmodernen Architektur des Saals ist es vor allem die herausragende Technologie, die begeistert.
Ein Beispiel: Rötgenbilder und Endoskopiebefunde werden direkt auf die Bildschirme der Chirugen übertragen, Live-Schaltungen in andere medizinische Einrichtungen wie Krankenhäuser, Praxen oder sogar Kongresse sind jederzeit möglich. Durch Glaswände lässt sich der OP besonders gut reinigen. Die Geräte werden bei Bedarf so in Stellung gebracht, dass keine Kabel zu Stolperfallen werden.
Ralf Pinnau, Geschäftsführer des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses, erklärte im Internet (http://www.amalie.de/): „Mit diesem Projekt setzen wir unsere Strategie fort, auch als kleineres Haus Technologieführerschaften zu realisieren. Nach der erfolgreichen Implementierung der Herzinfarktversorgung mit einem der modernsten Katheterlabore Norddeutschlands werden wir nun in Zusammenarbeit mit Olympus ein Zentrum für die minimal invasive Chirurgie und minmal invasive operative Gynäkologie weiter ausbauen. Es ist sicherlich einer der interessantesten Arbeitsplätze für minimal invasive Chirurgen entstanden, was unsere Attraktivität für Angestellte und Konsiliarärzte dauerhaft erhöht.“
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