Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Blog Zukunft Krankenhaus für Juni, 2007.
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- 7.10.2009: Gesundheitsfonds weiter unter Druck
- 29.9.2009: Kurswechsel nach Wahlen?
- 26.9.2009: Betrug zu Lasten der Versicherten
- 3.9.2009: Privatkliniken auf der Überholspur?
- 19.8.2009: Gesunheitsfond nicht ausreichend!
- 18.8.2009: Warum in die Ferne schweifen...?!
- 8.6.2009: Medical Wellness als Chance
- 28.4.2009: Jahrbuch Healthcare Marketing 2009 erschienen!
- 3.4.2009: Da Vinci unterstützt Ärzte in Hamburg
- 29.1.2009: Mit Elisabeth-Krankenhaus zum Katholischen Klinikum Ruhgebiet Nord
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Archive für Juni 2007
BKK gründet Trendrat
25.6.2007 von theunissen.
Auch die deutschen Krankenkassen müssen sich auf Trends und Veränderungen im Gesundheitsmarkt einstellen, um weiterhin erfolgreich agieren zu können. Aus diesem Grund gründete die Deutsche BKK am 12.06.2007 einen Trendrat.
Dieser Rat setzt sich aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen, die die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen untersuchen und Tipps für die weitere Unternehmensentwicklung geben. Die Mitglieder stammen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Kommunikation und sollen mithilfe ihres unterschiedlichen Hintergrunds Impulse für die Weiterentwicklung der BKK geben.
Hintergrund für die Gründung des Rates ist die wachsende Dynamik im Gesundheitsmarkt und das Bedürfnis der BKK innovative Produkte zu entwickeln und so weiterhin eine wichtige Rolle am Markt einzunehmen. Vor allem der Kunde und das Wissen externer Experten soll in Zukunft berücksichtigt werden.
Die BKK ist Deutschlands größte Betriebskrankenkasse mit über einer Million Versicherten. Sie bseitzt 47 Filialen, Unternehmenssitz ist Wolfsburg.
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Rolle der Apothekenblättchen
19.6.2007 von theunissen.
Die Hersteller von Medikamenten wissen es schon lange: Apothekenhefte gehören hierzulande zu den meist gelesenen Kundenzeitschriften. Fast jeder hatte irgendwann schon einmal eine Apothekenzeitschrift in der Hand. Ein Fakt, der die Hefte für Medikamentenwerbung äußerst interessant macht.
Zurzeit existieren mehr als 20 verschiedene Gratis-Magazine, jeden Monat wandern rund 19 Millionen Zeitschriften in die Einkaufstaschen der Konsumenten. Marktführer ist die »Apotheken Umschau« mit einer Auflage von 8.388.607 und einer Reichweite von 19 Millionen. Sie erscheint 2 Mal im Monat (Quelle: medbiz06 der Financial Times Deutschland).
In Bezug auf den Krankenhausmarkt ergibt sich daraus folgende Frage: Wenn es so ist, dass Patienten immer stärker Einfluss auf die Wahl des geeigenten Krankenhauses für den eigenen Aufenthalt nehmen, macht es dann auch für Kliniken Sinn, Anzeigen in der »Apotheken Umschau« zu schalten? Schließlich werden viele Patienten bereits im Vorfeld einer stationären Behandlung auf Medikamente angewiesen sein und so sehr wahrscheinlich mit einer der Kundenzeitschriften in Kontakt kommen.
Die Apothekenzeitschrift als Werbemedium für Kliniken?
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Jedes sechste Krankenhaus in NRW stark gefärdet!
6.6.2007 von theunissen.
Bereits im Mai gab es erneut schlechte Nachrichten für die Krankenhäuser in NRW. Laut einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Krankenhausgesellschaft NRW ist zurzeit jedes sechste der 444 Krankenhäuser in NRW stark in seiner Existenz gefärdet. Dabei seien vor allem Kliniken in kommunaler Trägerschaft in Gefahr.
Für die Krankenhäuser ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und auf eine plötzliche Wende zum Besseren zu hoffen? Wohl kaum. Die Ergbenisse zeigen zwar die Brisanz der Lage, machen aber auch deutlich, dass jetzt noch Zeit ist, um zu handeln und das eigene Haus auf die Zukunft vorzubereiten.
Laut der Studie ist es vor allem wichtig, das ambulante Angebot in den Kliniken zu verstärken und für die Patienten eine Versorgung aus einem Guss anzubieten, aber es gibt natürlich viele weitere Ansätze, die nicht vernachlässigt werden sollten (z. B. Patientenhotels).
Es ist nötig, Möglichkeiten zu finden, um den negativen Entwicklungen gegenzusteuern. Sollte dies nicht gelingen, werden laut Studie bis 2020 fast 44 % der deutschen Krankenhäuser im stark von der Insolvenz bedrohtem Bereich liegen.
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